Aktuelles

Unsere Verantwortung für eine gesunde Umwelt

Nicht nur als junge Familienväter sondern auch als Dienstleister in der Wasserwirtschaft fühlen wir uns verpflichtet auch auf die nachkommenden Gernerationen zu achten. Darum ist uns der Umweltschutz und der schonende Umgang mit Ressourcen besonders wichtig. Bei der Probenahme und vorallem im Laborbetrieb hat sich, aus kosten- und zeitgründen, eine Mentalität zur Verwendung von Einwegprodukt entwickelt.

Auch wir arbeiten, um am Markt bestehen zu können, mit solchen Produkten. Da uns die Umwelt und der Schutz dieser sehr am Herzen liegt, versuchen wir unseren Kunden auch eine umweltfreundlichere und trotzdem Normkonforme Alternative anzubieten.

Folgende Schwerpunkte haben wir bereits umgesetzt:

  • Unser Fuhrpark besteht zu 50 % aus Voll-elektrischen Fahrzeugen
  • Für unsere Probenahme können wir wiederverwendbare und selbst sterilisierte Glasflaschen benutzen (entsprechend den Qualitätsanforderungen der ISO 17025)
  • Im Labor arbeiten wir mit wiederverwendbaren Produkten (Spateln, Impfösen und Filtrationsbechern uvm.)
  • Der größte Anteil an Plastikmüll durch Labore wird durch Einmalverpackungen wie z.B. von Pipettenspitzen verursacht. Wir stecken unsere Pipetten von Hand in aufbereitete Pipettenboxen immer neu.
  • Unumgängliche Einweg-verbrauchsmaterialien bestellen wir in großen Mengen, sodass viele kleine Einzellieferungen vermieden werden.

Wir arbeiten stets daran, weitere Umweltfreundliche Lösungen anbieten zu können.

Fakten Freitag Nr. 7

Leitungswasser – Mineralwasser – Tafelwasser

Leitungswasser (Trinkwasser) ist ein naturbelassenes Produkt, welches meist aus Grundwasser und Oberflächenwasser „hergestellt“ wird. Für die Aufbereitung dieses Wassers sind rund 90 Hilfsstoffe und Chemikalien zugelassen. Leitungswasser ist das am häufigstens und strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland.

Mineralwasser ist ein Naturprodukt und stammt aus Grundwasser, das vor jeglicher Verunreinigung geschützt ist. Es darf in seiner Zusammensetzung nicht verändert werden und muss am Quellort abgefüllt werden. Die Inhaltsstoffe des Mineralwassers dürfen schwanken und haben weniger strenge Grenzwerte als das Leitungswasser. Mineralwasser benötigt eine Amtliche Anerkennung bevor es in den Verkehr gebracht werden darf.

Tafelwasser ist ein „künstlich“ hergestelltes Erfrischungsgetränk. In der Regel besteht es aus Trinkwasser, das mit weiteren Wässern (Meerwasser, Heilwasser etc.)angereichert wurde. Es darf überall zusammengemischt und abgefüllt werden. Es bedarf keiner amtlichen Anerkennung.

Fakten Freitag Nr. 6

Heute: Nitrifikation

lat. nitrogenium = Stickstoff; lat. facere = machen, tun. Die Nitrifikation ist die Umsetzung von Ammoniak bzw. Ammonium zu Nitrat. Sie wird in natürlichen Gewässern und bei der biologischen Abwasserreinigung von Nitrifikanten durchgeführt. Dieser Prozess findet immer in zwei Schritten statt: 1. Ammoniumoxidation zu Nitrit und 2. Nitritoxidation zu Nitrat.

Bei der Trinkwasseraufbereitung im Wasserwerk spielt die Nitrifikation eine wichtige Rolle, denn neben Eisen und Mangan überschreitet auch Ammonium im Grundwasser häufig den Grenzwert der Trinkwasserverordnung. In den Filtern des Wasserwerks findet der Prozess der Nitrifikation neben der Enteisenung und Entmanganung statt. Für die vollständige Ammoniumoxidation wird relativ viel Sauerstoff benötigt, was die Aufbereitung häufig anspruchsvoll macht. Wichtig ist, dass die Nitrifikation vollständig abgeschlossen wird, da sonst Nitrit als ungewolltes Zwischenprodukt übrig bleibt.

Fakten Freitag Nr. 5

Heute: Weichsel-Glazial (Kaltzeit)

Die letzte Kaltzeit des Känozoischen Eiszeitalters und die damit verbundene Vergletscherung für Nordeuropa und das nordöstliche Mitteleuropa. Sie begann vor ca. 115.000 Jahren und endete vor ca. 11.600 Jahren. Der Eisschild erstreckte sich vom skandinavischen Hochgebirge bis an die schleswig-holsteinische Ostküste, in die Mark Brandenburg und nach Nordrussland.

Rote Linie: Maximale Ausdehnung der Eisrandlage in der Weichselkaltzeit
Gelbe Linie: Maximale Ausdehnung der Eisrandlage der älteren Saalekaltzeit

Die heute genutzten Grundwasservorkommen in Mecklenburg-Vorpommern finden sich fast ausschließlich innerhalb von glazialen Lockergesteinen. Viele Brunnen im Land sind zwischen 30 m und 150 m Tiefe unter Gelände verfiltert. Diese Grundwasserleiter sind zumeist von mächtigen Geschiebemergelschichten überdeckt, diese wurden am Grund des Gletschers abgelagert und bilden Heute einen guten Schutz Einflüsse von „oben“.